Uhrenmacher Brücke

Augsburg

Studie zu einer Fußgängerbrücke

Früher gab es einen Holzsteg, auf dem Fußgänger die Bürgermeister-Ackermann-Straße überqueren konnten. Nach Abriss des baufälligen Stegs galt es bei einem Neubau ein kniffliges Problem zu lösen: Die Brücke muss so hoch sein, dass Sondertransporte von MAN und anderen Firmen darunter hindurchkommen; sie darf aber nicht so hoch sein, dass die Überquerung zur Bergtour wird. Mithilfe einer sichtbaren Zahnrad-Mechanik kann die Brücke auf den Kopf gedreht werden, damit die notwendige Durchfahrtshöhe für Schwerlasttransporter erreicht werden kann. Die Brücke schafft, im wahrsten Sinne des Wortes, eine Verbindung zwischen Mensch, Architektur und Industrie. Mittels dieser Mechanismen gelingt es, die Durchfahrtshöhe zu steigern und dem Ort eine Identität zu geben. Als Sinnbild dafür dient die Auflagerscheibe der Brücke. Sie beinhaltet die benötigte Technik und stellt zugleich das Eingangstor dar für die Grünzonen. Um bei der Bewegung einen möglichst kleinen Widerstand zu erreichen, nutzt die mobile Brücke das Prinzip des Kugellagers. Der „Portal - Zahnkranz“ ruht hierbei auf zwei Rollen, die das Drehen möglich machen.

Team: Philipp Bruch, Mareike Bruch

Auftraggeber
Auszeichnungen
Deutscher Stahlbauförderpreis Sonderpreis, WBG Stiftung
Leistungsbild
Projektstudie
Planungs- und Bauzeit
2015
Größe

Durchfahrtshöhe

4,50 m bis 7,20 m

Projektpartner

Roman Schädle Architekten

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Der Entwurf soll sowohl inhaltlich als auch formal dem Maschinenbaustandort Augsburg gerecht werden. Inspiriert von Maschinenbauprinzipien - wie Kugellager und Zahnradantrieb - wird hier deutlich, warum eine mobile Brücke hier überhaupt entsteht.

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